Schriftgröße
Sie befinden sich hier: 
News

Aktuelles

Veranstaltung zum Thema Späte Traumafolgen bei Senioren am 24.10.2018

„Die Zeit heilt nicht immer alle Wunden“

Viele Menschen  haben in ihrer persönlichen Lebensgeschichte möglicherweise traumatische Erfahrungen gemacht. Tragen Sie ein unverarbeitetes Traum in sich, haben Sie oft besondere Fähigkeiten entwickeln müssen, um ihr Leben zu meistern.

Der zweite Weltkrieg hat bei Vielen unterschiedlichste Spuren hinterlassen. Manchmal werden vergessen geglaubte Erinnerungen im Alter wieder aktiv und werden zu einer psychischen Belastung. Gerade in Pflegesituationen oder wenn man auf fremde Hilfe angewiesen ist, können traumatische Erinnerungen aufbrechen.

Der Caritasverband schulte in den zurückliegenden Monaten regelmäßig ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Flüchtlingsarbeit zum Thema Flucht und Trauma. Viele engagierte Menschen gehörten von diesen  zur Nachkriegsgeneration.

Bei anschließenden Diskussion und Fragenklärungen  ging es dann auch oft um eine generationsübergreifende Verarbeitung von Trauma oder Traumata.

Deshalb möchte der CV Lippe zusammen mit der St. Elisabethstiftung in Detmold eine Veranstaltung anbieten, die „Späte Traumafolgen bei Senioren“  thematisiert.

Zu dieser Veranstaltung  werden Fachkräfte aus der Altenhilfe ebenso eingeladen wie interessierte Bürger.

Als Referentin konnte Anke Lesner gewonnen werden, die Leiterin der ehemaligen Landesfachstelle in Westfalen und Lippe  für „Trauma und Leben im Alter“. Sie ist Diplom-Pädagogin, Systemische Therapeutin und Supervisorin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Alterspsychotherapeutin.

 

Der Vortrag findet am 24.10.2018 um 18.30 Uhr statt im Altenzentrum „Dolzer Teich“  in Detmold. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Bei Rückfragen gibt der Caritasverband für den Kreis Lippe und die Stadt Bad Pyrmont e.V. gerne Auskunft unter 05231-9929-9.